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50 Jahre ÖWR (2007) - Seite 5

Dipl.-Ing. Walter GRIMM, Präsident der ÖWR

50 Jahre ÖWR und die Vorgeschichte dazu

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Durch Vermittlung des damals für Sport zuständigen Unterrichtsministeriums gelang 1959 die Vereinheitlichung des Rettungsschwimmerabzeichens in Österreich. Dabei wurde das Seeadler-Emblem der ÖWR, welches bis dahin das gleiche wie jenes der DLRG war (was auch für die Gestaltung der Abzeichen der einzelnen Prüfungsstufen galt), durch das neue ÖWR-Symbol, wie es im Prinzip heute noch aussieht, abgelöst.


ÖWR-Logos

Zwar gab es somit schon ein einheitliches Layout für die Rettungsschwimmerabzeichen, jedoch noch keine gemeinsame Prüfungsordnung für alle Rettungsschwimmer ausbildenden Organisationen und Dienststellen. Erst im Februar 1967 erlässt das Unterrichtsministerium eine diesbezügliche verbindliche Prüfungsordnung. Der Be¬zug von einheitlichen Ausweisen und Abzeichen wird seither über das Ministerium abgewickelt.


alte Rettungsschwimmer-Ausweise

Nach dem Erlass der Rettungsschwimmer-Prüfungsordnung 1967 dauerte es noch drei Jahre, bis zur Gründung der „ArGe ÖWRW“, einem freiwilligen Koordinationsorgan, welches das für Sport und damit für die Schwimmer- und Rettungsschwimmerausbildung zuständige Ministerium in allen Fragen des Wasserrettungswesens zu beraten hat. Den Vorsitz in diesem Gremium führen im jährlichen Wechsel die Vertreter des ÖJRK, des ASBÖ und der ÖWR. Außer diesen drei Organisationen sind derzeit auch das Innen- sowie das Verteidigungsministerium vertreten. Die Rettungsschwimmagenden dieser beiden Ministerien sowie damals auch die des Finanzministeriums wurden bis 1964 in der ÖWR im „Bereich X“ wahrgenommen, der in ganz Österreich Bundesheer, Polizei, Gendarmerie und Zollwache sowie weitere „Uniformträger“, wie z.B. die Feuerwehren und auch die Pfadfinder betreute. Ab 1965 übernahmen die genannten Ministerien für ihre uniformierten Einheiten selber die Ausbildung, und die anderen im Bereich X eingebundenen Gruppen wurden auf die ÖWR-Landesorganisationen aufgeteilt. In diese Zeit fällt auch die Umgestaltung der ÖWR-Bundesleitung vom zentral 9 Bereiche verwaltendem Verein zur Dachorganisation selbstständiger Landesverbände, die nach und nach aus den ehemaligen Bereichen hervorgehen. Diese Entwicklung konnte erst 1979, mit der Aufnahme des selbstständigen Landesverbandes Burgenland (ehemals Bereich IX), abgeschlossen werden.