Landesverbände
der ÖWR:
50 Jahre ÖWR (2007) - Seite 4
Dipl.-Ing. Walter GRIMM, Präsident der ÖWR
50 Jahre ÖWR und die Vorgeschichte dazu
(Seite 4 von 13)1958 entstanden die ersten „Wasserrettungsschulen“, nämlich in Hermargor (Pres-seggersee) und in Salzburg (Paracelsusbad), wo die ersten Lehrscheiner ausgebildet und geprüft wurden; hierbei wurde die oben erwähnte Kommission noch durch die Herren Walter HEINZ (Sportlehrer aus der Stmk.), Fridolin ROSENBOGEN (Bademeister aus Vorarlberg), dann Hugo HERTL (Polizeischule Wien), Rudolf TOLLOSCHEK (Gendarmerie), Fritz POHLER (Zollwache) und durch Ausbilder der DLRG sowie der SLRG tatkräftig unterstützt. Kooperativ mitgewirkt haben auch die Vertreter des ASBÖ, Hans BUCHELT, und des ÖJRK, Alfred PATZL. Mit dem wachsenden ÖWR-Lehrerstab war es dann in den folgenden Jahren möglich, den weiteren Auf- und Ausbau der Organisation erfolgreich fortzuführen.
Bereits 1958 wurde die ÖWR durch ihre Aufnahme in den Dachverband vorwiegend europäischer Rettungsschwimmorganisationen, der <<Fédération Internationale de Sauvetage aquatique>> (FIS) in das internationale Wasserrettungswesen eingebunden und übernahm damit zusätzliche Aufgaben. Dabei erwarb sich die ÖWR spezielle Verdienste bei der nationalen wie internationalen Einführung der „Atemspende“ (welche die manuellen Wiederbelebungsmethoden ablöste), für deren Verbreitung der ÖWR-Arzt Dr. HAMMER sowie Dr. URMANN sorgten. Atemspende und Herzkompression /Herzmassage – zusammengefasst unter der angelsächsischen Kurzbezeichnung ’CPR’ (cardio pulmonary resuscitation) – sind ja heute noch Kernstücke jeder wasserrettungsspezifischen Erste-Hilfe-Ausbildung, natürlich nach wie vor auch in der ÖWR. Manchmal zeigen sogar die Medien Interesse an diesem Ausbildungsmodul.

