Landesverband  Bundesleitung

Die Wasserrettung im Dauereinsatz:

Im ganzen Bundesgebiet standen die Wasserretter im Einsatz

Die Einsatzkräfte in Salzburg suchten zwei Vermisste Personen im Bereich Pinzgau/Pongau. Sie wurde auch zu einem Einsatz nach Hüttau gerufen, wo gemeinsam mit der Feuerwehr, dem Roten Kreuz und der Polizei mehrere Häuser nach einem Muhrenabgang evakuiert wurden. Zeitgleich galt es einen Bagger im Bereich Taxenbach zu bergen. Am Wallersee mußten mehrere Boote geborgen werden.

In Oberösterreich war am Sonntag bereits seit den frühen Morgenstunden die OS Hallstatt mit 6 Mann & dem Einsatzboot unterwegs, um hauptsächlich Boote und gefährliches Treibgut am Hallstättersee zu bergen.
Am Montag wurden über die LWZ 17 Mann der Wildwassergruppe mit 1 mot. Schlauchboot, 1 Raftboot nach Schärding gerufen.
Kurz nach 10 Uhr waren die ersten Einheiten bereits einsatzbereit vor Ort, und es begannen auf Anweisung der örtlichen Einsatzleitung die Evakuierungen einiger Wohnhäuser im überschwemmten Katastrophengebiet.
Aufgrund gefährlicher Strömungen durch den reißenden Inn, der sich vor dem eingeschlossenen Kurhaus seinen Weg durch den Ort bahnte und somit immer wieder ein Abdriften der Einsatzboote zur Folge hatte, errichteten die Wildwasserspezialisten der Wasserrettung Seilsicherungen für die Zillen der Feuerwehr. 
In Zusammenarbeit mit den Kräften der Feuerwehr wurden so etwa 100 Personen in Sicherheit gebracht.

In Tirol konnten im Raum Kössen und Kufstein viele Häuser nur mit den Booten der Wasserrettung evakuiert werden, da sämtliche Zufahrtsstrassen überspült waren.

Auch Vorarlberg, Steiermark und Niederösterreich waren schwer betroffen!

In Kärnten wurde der Katastrophenzug der Wasserrettung in Alarmbereitschaft versetzt.

In Wien waren/sind 30 ÖWR-Einsatzkräfte mit drei Booten  und im Burgenland ein WW-Trupp mit Schlauchboot in Bereitschaft, um die benachbarten Landesverbände zu unterstützen.

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